2BL: Quartett legt zweiten Sieg nach

02.10.2017
Quelle: http://www.oebl.at/
Geschrieben von Christopher Käferle

Die 2. Runde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga bringt die zu erwartenden Ergebnisse. Vier Mannschaften bleiben weiterhin ungeschlagen: Die Vienna D.C. Timberwolves (1) machen den „losing-streak“ bei den Mattersburg Rocks (7) vergessen, triumphieren dank eines starken zweiten Viertels mit 83:77. Die Mistelbach Mustangs (2) stürzen Meister Raiders Villach (11) mit 99:69 und nehmen damit Revanche für das Halbfinal-Aus im Vorjahr. Die Raiffeisen Dornbirn Lions (3) schnappen sich – wie schon im Eröffnungsspiel – mit einem guten dritten Viertel den Sieg über KOS Posojilnica Bank Celovec (8). Die Basket Flames (4) komplettieren – dank eines starken Schlussviertels gelang ein 87:79-Heimsieg über die BBU Salzburg (9) – das Quartett an noch ungeschlagenen Teams. Vizemeister UBC St. Pölten (5) kommt dank starker Kollektivleistung zu einem ungefährdeten 78:53-Sieg bei den Wörthersee Piraten (10). Den ersten Sieg in der 2BL gibt es für die Jennersdorf Blackbirds (6) zu feiern, die bei Basket 2000 Vienna Warriors (12) schlussendlich mit 88:65 triumphieren.


Die Vienna D.C. Timberwolves (1) bestanden ihre erste „Bewährungsprobe“: Bei den Mattersburg Rocks (7) kamen die „Wölfe“ schlussendlich zu einem 83:77-Auswärtssieg – und konnten nach sechs Niederlagen in Serie endlich wieder auf burgenländischem Parkett gewinnen. Vor allem im zweiten Abschnitt war die Offensive der Schmidt-Truppe nicht zu halten: 32 Punkte machten Petar Cosic (28 PTS, 7 RB, 4 AS) & Co und verwandelten ein -8 in ein +9 (49:40). Trotz Unterlegenheit am Rebound (35:41) spielten die Timberwolves ihren Sieg nach Hause. Bei den Rocks hielten Corey Hallett (22 PTS, 10 RB) und Fuad Memcic (18 PTS, 4 RB) dagegen.

Die Mistelbach Mustangs (2) revanchierten sich bei den Raiders Villach (11) für das letztjährige Halbfinal-Aus. Die Niederösterreicher versetzten dem Meister mit 99:69 einen weiteren Dämpfer – und die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel. Die Mustangs, denen erneut Ondrej Dygryn nicht zur Verfügung stand, waren den Raiders in allen Belangen überlegen. Schon im Startviertel wurden die Weichen auf Sieg gestellt (22:13) – zwischenzeitlich lag der Grunddurchgangssieger aus dem Vorjahr um 37 Punkte (83:46; 32. Minute) voraus. Mit starken 44% aus der Distanz, deutlich mehr Rebounds (44:34) und viel weniger Turnover (7:19) war der zweite Saisonsieg nie in Gefahr. Ein starkes Heimdebüt für die Mustangs gab Paul Isbetcherian, der mit 15 Punkten und 9 Rebounds nur knapp ein „double-double“ verpasste. An der Niederlage nichts ändern konnten beim Debüt die beiden Villacher-Neuzugänge Mensud Julevic (21 PTS, 6 RB) und Grega Kolarevic (13 PTS, 5 RB).

Die Raiffeisen Dornbirn Lions (3) gewannen zum ersten Mal seit der Saison 14/15 wieder die ersten beiden Spiele einer Saison: Nach dem Auftakterfolg über Salzburg, legten die „Löwen“ daheim ein 89:75 gegen KOS Posojilnica Bank Celovec (8) nach. Vor allem offensiv lief es für die Vorarlberger gut, mit einem 28:18 im dritten Viertel gelang dann auch die Vorentscheidung. Herausragend war das Trio Ander Arruti (27 PTS, 5 AS) Antoni Vicens (22 PTS) und Luka Brajkovic (19 PTS, 8 RB). KOS unterliefen in dieser Begegnung zu viele Turnover (17) und auch die Wurfleistung (41%:53%) war ausbaufähig.

Den zweiten Saisonsieg feierten auch die Basket Flames (4): Die Wiener gewannen daheim gegen die BBU Salzburg (9) mit 87:79 – und starteten nach der Saison 13/14 wieder mit zwei Siegen in eine Saison. Den Ausschlag zu Gunsten der Zderadicka-Truppe gab ein starkes Schlussviertel: Dieser finale Abschnitt wurde mit 26:14 gewonnen, damit wurde der Rückstand von -11 (46:57; 26. Minute) noch in einen Sieg verwandelt. Erneut war Jason Chappell mit 22 Punkten bester Werfer der Wiener. Viel Input lieferte aber auch Maximilian Hübner, der 7/9 traf und 18 Punkte machte. Bei der BBU – die insgesamt 24 Turnover zu verzeichnen hatte – gefielen die Nachwuchstalente: Der 17-jährige Danilo Tepic kam auf 11 Punkte, der 19-jährige Marko Vasic warf 9 Punkte und holte 4 Rebounds.

Den ersten Saisonsieg gab es für den Vizemeister. Der UBC St. Pölten (5) gewann auswärts bei den Wörthersee Piraten (10) mit 78:53. Dank einer druckvollen Defensive und dem deutlich routinierten Kollektiv waren die Niederösterreicher schon im ersten Viertel klar voraus und in weiterer Folge nicht mehr zu beeindrucken. Der Vizemeister präsentierte seine kollektive Stärke: Alle zwölf Spieler wurden eingesetzt, alle zwölf Spieler konnten scoren – und keiner der zwölf Spieler musste länger als 21,5 Minuten ran. Während beim UBC gleich vier Spieler zweistellig scorten, kam bei den Piraten nur Lukas Hahn (16 PTS) auf ein hohes Score.

Den ersten Sieg in der 2BL feierten die Jennersdorf Blackbirds (6). Die Burgenländer fügten Basket 2000 Vienna Warriors (12) mit einem 88:65 die zweite Saisonniederlage zu. Nach ausgeglichenem Startviertel übernahmen die Burgenländer zusehend das Kommando: Mit phänomenalen 48% vom Dreier konnte auch die Unterlegenheit am Rebound kompensiert werden (34:42). Kapitän Manuel Jandrasits traf 6/6 vom Dreier, war mit 30 Punkten Top-Scorer der Partie. 

 

Die Ergebnisse der 2. Runde im Überblick:

 

warriors Basket 2000 Vienna Warriors – Jennersdorf Blackbirds

65:88 (14:17, 30:43, 46:69) 
blackbirds
mustangs Mistelbach Mustangs – Raiders Villach

99:69 (22:13, 48:27, 75:44) 
raiders
piraten Wörthersee Piraten – UBC St. Pölten

53:78 (12:24, 24:44, 43:62) 
stp
lions d Raiffeisen Dornbirn Lions – KOS Posojilnica Bank Celovec

89:75 (26:20, 41:38, 69:56) 
kos
rocks Mattersburg Rocks – Vienna D.C. Timberwolves

77:83 (25:17, 40:49, 61:71) 
wolves
flames Basket Flames – BBU Salzburg

87:79 (22:26, 41:43, 61:65) 
bbu

 

Die Ergebnisse der 2. Runde im Detail:
 

warriors Basket 2000 Vienna Warriors – Jennersdorf Blackbirds

65:88 (14:17, 30:43, 46:69)   
blackbirds
Die Warriors erwischten einen guten Start, konnten aber gegen Ende des Abschnitts nicht mehr die Oberhand behalten und kamen ins Hintertreffen. Im zweiten Viertel wurde die Defensive der Blackbirds druckvoll und mit viel Aggressivität geführt. Die Warriors zeigten Respekt: ihnen unterliefen zu viele Ballverluste.

In der zweiten Halbzeit ändert sich wenig: Die Blackbirds bleiben am Drücker, kommen dank aggressiver Defensive immer wieder zu einfachen Fastbreaks. Die Warriors versuchen zwar im Schlussabschnitt nochmals heranzukommen, hatten aber nie die Chance das Spiel nochmals eng zu machen.   
Stimmen zum Spiel:
Zeljko Racic, Headcoach der Warriors: „Es ist wieder eine katastrophale Leistung einiger Spieler. Anscheinend sind sie nicht in der Lage mehr zu leisten, vor allem die Leistungsträger lassen aus. Marko Moric und Elias Rabelhofer waren Lichtblicke. Wir müssen noch Spieler auf der Aufbauposition holen, weil wir ohne ordentliche Aufbauspieler kein Spiel gewinnen werden." 
Elias Rabelhofer, Spieler der Warriors: „Wir haben phasenweise gut Basketball gespielt und gut gekämpft. Zu viele unsportliche Fouls und zu wenig Disziplin haben uns das Spiel gekostet. Im Vergleich zum ersten Match war das ein Schritt nach vorne und nur mit kleinen Schritten können wir uns weiterentwickeln." 
Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Gratulation an meine Mannschaft zum ersten Sieg in der 2. Bundeliga. Wir haben großteils das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und das war intensiv zu spielen. Das ist uns gelungen." 
Manuel Jandrasits, Spieler der Blackbirds: „Wir haben heute endlich in der Defense verteidigt uns sind dadurch zu leichten Körben gekommen, vor allem die 3 Punkte Würfe sind gefallen. Wir sind glücklich, dass wir den ersten Sieg in der 2. Bundesliga eingefahren haben." 
Beste Werfer: Moric 22, Avdic 18, Topic 10 bzw. Jandrasits 30, Klepeisz 17, Horvath 15; 

 

mustangs Mistelbach Mustangs – Raiders Villach

99:69 (22:13, 48:27, 75:44)   
raiders
Die Mustangs beginnen mit Obermann, Heindl, Semerad, Sismilich und Prachar. Intensive Defense prägt den Spielbeginn, die Mustangs verwandeln den ersten Korb und bleiben vorne. Nach knapp sechs Minuten gelingt Villach der Ausgleich zum 12:12. Dann erhöht Mistelbach das Tempo. Nach einem Wechsel debütiert Paul Isbetcherian mit zwei Dreiern. Mit 22:13 endet das erste Viertel.

Das zweite geht weiter, wie das erste geendet hat. Isbetcherian „on fire“ mit weiteren drei Punkten. Das Spiel gewinnt an Hektik, die Mustangs bleiben vorne – Warum: Isbetcherian mit drei Punkten ist die Antwort. Fünfzig Sekunden auf der Spieluhr und die Mustangs ziehen die Schrauben an: 48:27 zur Halbzeitpause.

Viertel drei beginnt zunächst mit Fouls und wenigen Punkten. 60:35 lautet der Spielstand nach fünfundzwanzig Minuten. Dann heißt es wieder gesteigertes Tempo für die Mustangs und der Vorsprung steigt auf +31. Mit 75:44 geht es ins finale Viertel.

Das vierte Viertel startet mit Fouls von Villach und Punkten der Mustangs. Nach zwei Minuten beträgt der Vorsprung +37. Paul Isbetcherian muss 5:30 vor Spielende mit fünf Fouls vom Feld. Der Kapitän, Vladimir Sismilich, folgt ihm nach. Martin Weissenböck bringt Lukas Hofer und Dario Zorell sowie Zeno Kujawa. Mit einem Dreier acht Sekunden vor Schluss stellt Lukas Hofer den Endstand von 99:69 her. 
Stimmen zum Spiel:
Paul Isbetcherian, Spieler der Mustangs: „Dank hervorragender Fans und gutem Zusammenspiel konnten wir den ersten Heimsieg dieser Saison gegen Villach überzeugend einfahren. Wir konzentrieren uns aber schon auf das nächste Spiel gegen Salzburg in einer Woche.“ 
Ivo Prachar, Spieler der Mustangs: „Wir waren das konzentriertere Team und spielten mit mehr Nachdruck als Villach. Unsere Arbeit in der Defense - insbesondere am Rebound - war gut. Auch offensiv hat unser ball-movement gepasst. Wir haben smarten Basketball gespielt und mit einer guten Trefferquote - vor allem vom Dreier - abgeschlossen.“ 
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Gratulation an die Mustangs. Sie waren heute die klar bessere Mannschaft.“ 
Beste Werfer: Prachar 22, Obermann 17, Morwitzer, Isbetcherian je 15 bzw. Julevic 21, Primc 15, Kolarevic 13; 

 

piraten

Wörthersee Piraten – UBC St. Pölten

53:78 (12:24, 24:44, 43:62)   

stp
Der UBC St. Pölten startet schnell und aggressiv, gute Verteidigungsarbeit sorgt immer wieder für Punkte im Gegenangriff der Niederösterreicher. Die Piraten mit Problemen gute Würfe zu kreieren, der UBC trifft dagegen die offenen Dreier und spielt so eine 24:12-Führung nach dem ersten Viertel heraus. Ein ähnlicher Spielverlauf im zweiten Viertel: St. Pölten weiterhin mit aggressiver Defense, nur hin und wieder gelingt es den Piraten diese zu knacken. Der UBC findet immer wieder den Weg zum Korb, scort dort direkt oder findet die freien Leute und baut so die Führung zur Halbzeit auf 44:24 aus.

Auch bei hoher Führung im dritten Viertel gehen die Gäste nicht vom Gas. Sie machen weiterhin viel Druck am Ball und attackieren den Korb. Die Piraten wehren sich mit allen Kräften, können das dritte Viertel mit leichten Vorteilen für sich entscheiden. Der Gesamtscore beträgt nach 30 Minuten trotzdem 43:61. Im Schlussviertel dann wenig Punkte auf beiden Seiten, es kommen vor allem die Bankspieler zum Zug. Der UBC weiterhin sehr aggressiv, die Piraten kämpfen hart dagegen, können aber an der Differenz nichts mehr ändern, es kommt zum Endstand von 53:78. 
Stimmen zum Spiel:
Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten: „Wir hatten speziell mit der aggressiven Verteidigung des Gegners große Schwierigkeiten. Dazu agierte St. Pölten auch noch im Angriff höchst clever und effizient, das alles gab den Ausschlag für die hohe Niederlage.“ 
Andreas Worenz, Headcoach vom UBC: „Wir spielten von Anfang an mit hoher Intensität, an beiden Enden des Feldes. Dass wir diese Intensität über die gesamte Spielzeit halten konnten, war der Schlüssel zum Erfolg.“ 
Beste Werfer: Hahn 16, Moschik, Simoner je 8, Kunovjanek 7 bzw. Böck L. 14, Speiser, Bauch, Obermann je 10; 

 

lions d Raiffeisen Dornbirn Lions – KOS Posojilnica Bank Celovec

89:75 (26:20, 41:38, 69:56)   
kos
Die Lions beginnen stark und führen nach 5 Minuten mit 14:4. Allerdings muss Vicens nach seinem 3. Foul bereits in der 4. Minute vom Feld. Den Rest der 1. Halbzeit müssen die Lions ihren Center vorgeben und so können die Gäste mehr und mehr verkürzen. Mit einem knappen Vorsprung geht es in die Pause. Im 3. Viertel übernimmt dann Ander Arruti. Der Spanier erzielt die ersten 11 Punkte im Viertel und bring sein Team nach zwei Dreipunktern mit 53:41 in Führung. Noch einmal kämpfen sich die Gäste auf 56:58 heran, aber dann bringt ein 11:0-Lauf die Vorentscheidung. Im letzten Viertel kann KOS nicht mehr zurückkommen. 
Stimmen zum Spiel:
Inaki Merino, Headcoach der Lions: „Wir haben schnell einen guten Rhythmus gefunden, aber wir haben es nicht geschafft unsere Runs zu halten. Wir haben defensiv dann zu viele offene Würfe zugelassen. Trotzdem war das ein sehr gutes Spiel und ein erfolgreicher Start in die Saison. Wir können zufrieden sein.“ 
Luka Kevric, Spieler der Lions: „Wir haben etwas besser als in Salzburg gespielt, aber es ist noch viel mehr möglich. Wir haben defensiv lange Zeit keine Stopps gehabt und erst im 3. Viertel sind wir defensiv so richtig ins Spiel gekommen.“ 
Dragan Sliskovic, Headcoach von KOS: „Ein Spiel dauert 40 Minuten und wir haben nur zwei Viertel gespielt. Defensiv waren wir viel zu fehlerhaft und offensiv hatten wir schlechte Prozentsätze. Gratulation an Dornbirn, sie haben verdient gewonnen.“ 
Christian Erschen, Spieler von KOS: „Wir haben defensiv keine Kontrolle gehabt und zu viele Punkte der Lions zugelassen. Vor allem das 3. Viertel waren wir ganz offen. Danach haben die Lions das ganz routiniert nach Hause gespielt.“ 
Beste Werfer: Arruti 27, Vicens 22, Brajkovic 19 bzw. Strazar 21, Erschen 17, Soldo 16; 

 

rocks Mattersburg Rocks – Vienna D.C. Timberwolves

77:83 (25:17, 40:49, 61:71)   
     wolves
Die Hausherren waren diesmal komplett, Jan Nicoli genesen. Ex-Timberwolf Claudio Vancura verbuchte nach einem Three-Point-Play bei 13:8 die erste größere Führung für die Rocks. Bei den Gästen waren es vor allem Marko Kolaric und in weiterer Folge dann Petar Cosic, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Zunächst war aber Mattersburg an der Reihe, die Coffin-Truppe agierte gefällig und Fuad Memcic beendete das Scoring im ersten Quarter bei 25:17. Dann drehte Cosic auf, führte glänzend Regie und vollendete oft selbst oder setzte seine Mitspieler in Szene. In Summe gewannen die Wiener das zweite Quarter mit 32:15 und hatten den Turnaround geschafft. Der BKM war oft einen Schritt hinterher, vor allem Defensiv lief es nicht nach Wunsch. Die Wölfe fanden zu oft den freien Mann und agierten clever, erspielten sich somit das 49:40.

Nach Seitenwechsel war es dem besten Mann am Court, Petar Cosic, vorbehalten, den Punkteunterschied auf +14 zu bringen. In diesem Bereich blieb der Rückstand auch, die Burgenländer waren von außen nicht treffsicher genug, Inside machten aber Corey Hallett, Michael Mach und Fuad Memcic ihre Sache sehr ordentlich, kamen am Ende in Summe auf 45 Zähler! Nützen sollte es vorerst nichts, die Mannschaft von Hubert Schmidt agiert nach wie vor abgebrüht und trug ihre Angriffe in Ruhe vor. Im letzten Viertel folgte ein wichtiger Dreier von Altmeister Joey Vickery, die Halle stand auf und pushte den BKM. Der Gegner ließ sich aber nicht beirren, Peter Hofbauer verbuchte zwei enorm wichtige Dreier, die die Rocker in Schach hielten. Näher als sechs Zähler schaffte man es nicht mehr, am Ende freuten sich die in violett angetretenen Timberwolves über ein 83:77. 
Stimmen zum Spiel:
Mike Coffin, Headcoach der Rocks: „Wir haben zu viele unnötige Turnovers gehabt und waren in der Defensive nicht immer dort, wo wir sein sollten. Den Plan für die Offensive haben wir nicht über 40 Minuten exekutiert, somit haben die Timberwolves verdient gewonnen.“ 
Fuad Memcic, Spieler der Rocks: „Wir haben viele neue Spieler, wir werden im Verlauf der Saison noch besser werden. Heute hat nicht viel gefehlt, das ist positiv. Wir haben den Gameplan des Coaches aber nicht ganz umgesetzt, einige Fehler gemacht.“ 
Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwolves: „Wie erwartet wurde es eine intensive Partie mit vielen Fouls. Wir hatten dann im 2. Viertel einen guten Lauf, die Rocks ließen sich aber nie ganz abschütteln. So ist es dann in einer hektischen Schlussphase noch einmal eng geworden.“ 
Petar Cosic, Spieler der Timberwolves: „Es ist immer eine Rivalität mit Mattersburg, wir wussten, dass es ein hartes und schweres Spiel wird. Aber wir haben es geschafft, wichtige Würfe zu kreieren und auch zu treffen. Somit haben wir heute verdient gewonnen.“ 
Beste Werfer: Hallett 22, Memcic 18, Nicoli 12 bzw. Cosic 28, Kolaric 15, Hofbauer 12; 

 

flames Basket Flames – BBU Salzburg

87:79 (22:26, 41:43, 61:65)   
bbu 
Beide Teams starten offensiv stark in die Begegnung. Die Führung wechselt zu Beginn gleich einige Male. Dank drei Dreiern führen die Salzburger nach dem ersten Abschnitt mit 26:22. Im zweiten Viertel bestimmt Max Hübner das Spielgeschehen der Hausherren, der 11 Punkte in diesem Abschnitt erzielt. In der Defensive agieren die Flames aber etwas übereifrig und schicken die Mozartstädter gleich 14 Mal an die Freiwurflinie. Somit liegen die Flames zur Pause noch immer mit 41:43 zurück.

Nach dem Seitenwechsel zeigen sich die Gäste hellwach, während die Hausherren gedanklich noch in der Kabine weilen. Ein Dreier von Joch bedeutet einen 44:55-Rückstand. Danach ziehen die Flames in der Defense gehörig an und können bis zum Viertelende noch auf 61:65 verkürzen. Der endgültige Turnaround gelingt zu Beginn des Schlussabschnitts. Mit einem 7:0-Run, davon fünf Punkte von Jason Chappell erspielen sich die Flames wieder die Führung. Danach bleibt es bis zum 79:79 zwei Minuten vor Schluss spannend. Danach besiegelt eine ausgezeichnete Defense und ein 8:0-Run der „big men“ Gavranic, Chappell und Hübner den wichtigen Heimsieg gegen die BBU Salzburg. 
Stimmen zum Spiel:
Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Wir wollten unbedingt gegen Salzburg gewinnen, weil das entscheidend für die Playoffs sein kann. Nächste Woche in Dornbirn wollen wir einen weiteren Schritt nach vorne machen.“ 
Jason Chappell, Spieler der Flames: „Wir sind schlecht in die zweite Hälfte gestartet, aber wir haben uns durch die schlechte Phase gekämpft, mit gutem Teamplay den Sieg holen können.“ 
Aaron Mitchell, Headcoach der BBU: „Ich bin zufrieden mit der Verbesserung, die wir im Vergleich zur letzten Woche gezeigt haben. Mit dem Ende vom Spiel kann ich aber nicht zufrieden sein.“ 
Lorenz Rattey, Spieler der BBU: „Gratulation an die Flames. Es war das erwartet knappe Spiel. Leider haben wir am Ende den Ball zu oft verloren. Wir freuen uns aber schon auf das Rückspiel.“ 
Beste Werfer: Chappell 22, Hübner 18, Stadelmann 14 bzw. Sanchez 17, Oluic 16, Tepic 11; 

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