The Big Challenge!

20.06.2017

Am Ende siegte die Routine:

Nach einem Jahr Pause hatte Christoph Stubenvoll zum Abschluss der Trainings-Saison 2016/17 heuer wieder zum Eltern-Kind-Spiel der U12 geladen. Und es war eine große Abordnung von Müttern und Vätern, die der Einladung gefolgt waren und die Herausforderung angenommen hatten. So stand bei der Begrüßung jedes der U12-Fohlen zumindest einem Teil seiner Eltern gegenüber, als das Match begann.

An Motivation mangelte es den „Oldies“ jedenfalls nicht: „Geschenkt wird den Kids nichts – es heißt kämpfen bis aufs Letzte!“ gab Bartosz Schober ganz militärisch die Richtung für die Starting-Five vor. Schnell waren hier die Rollen definiert. Barbara Fetter dominierte als „big woman“ mit völliger Gelassenheit das Brett und konnte lediglich durch die Dribblings ihres Sohnes Paul aus der Ruhe gebracht werden. Abgelöst wurde sie immer wieder durch Julja Zeiner, die am Rebound ebenfalls Souveränität bewies. Eingesetzt wurden die beiden Gefahren in der Zone immer wieder durch den ausdauernden Bartosz Schober, für dessen Sprints sich der Turnsaal der Volksschule fast als zu klein herausstellte, sowie durch den äußerst motiviert kämpfenden Wolfgang Schleifer mit seinen Passes.

Völlig unbeeindruckt von der körperlichen Überlegenheit der „parents“ legte die Mustangs-U12 jedoch wie aus der Pistole geschossen los und konnte mit 10:0 in Führung gehen, bevor der erste Korb für die Eltern fiel. Diese wechselten fleißig durch, jedoch gelang es zunächst nicht, den Vorsprung der Kids zu verringern. Eine ernsthafte strategische Besprechung in der Halbzeitpause war die Folge - und diese trug Früchte. Das im dritten Viertel formierte Ensemble rund um Franz Pürkl, dessen Hobby-Trainings zwar viele Jahre zurückliegen, jedoch Spuren hinterlassen haben, und Ivica Zuljevic, der sein Können aufgrund des angjährigen Trainings im Nachwuchs in Kroatien immer wieder aufblitzen ließ, erzielte Korb um Korb und riss die Eltern-Bank zu lautstarken Begeisterungsstürmen hin. Blinde Passes – auch hinter dem Körper – und erfolgreiche Lay-ups ließen den Vorsprung der Kids schmelzen und die Eltern mit 32:30 in Führung gehen.

Das konnten die Kids natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Nach tatktischen Anweisungen von Christoph Stubenvoll stellte die U12 im letzten Viertel klar, wer von den beiden Teams über die notwendige Ausdauer und Routine verfügt. Ganz trocken bauten sie ihren Vorsprung wieder aus, während die Eltern den Temparaturen in der Halle sowie der „ungewohnten Bewegung“ Tribut zollen und den Sieg der Kids anerkennen mussten.

„Im nächsten Jahr müssen wir das strategisch angehen. Da muss ein Coach und professionelle Vorbereitung her!“ forderte Bartosz Schober Revanche ein. Gelegenheit zur Detailsanalyse sowie Diskussion des Verbesserungspotentials gab es – nach Erstversorgung der mehr als 30 Vertreter der Mustangs-Family durch Heurigenwirt Roman Schreder - beim Bauernarnt zur Genüge. Doch leider: kleiner werden sie nicht, die Kids …


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